Kemer Drei von sieben Tagestouren während des Urlaubs im MagicLife World Club. Als MTB fuhr ich ein clubeigenes Leihrad. Alle Touren waren mit Führer. Die Touren waren allesamt sehr schön, trotz der großen Hitze. Wir bekamen immer wieder Gelegenheit uns in Flüssen oder auch Tümpeln im Landesinnern zu erfrischen. An 2 Abenden fand im Club noch ein Workshop statt, wo man viel über die Reparatur und auch Wartung von MTBs lernen konnte.Schweinetal - Canyontour 50km 700 hm Das war der absolute Hammer. Zuerst ging die Fahrt in Richtung Kemer. Dann auf einer Schotterpiste in die Berge zum Canyon. Dort mussten wir uns erst einmal umziehen, in Badeklamotten. Ich hatte aber keine Badehose dabei, also ließ ich nur mein Radtrikot zurück. Canyoning hieß das weitere Programm. Dies hieß nichts weiter als in einem Flussbett(Schmelzwasser aus den Bergen, Schweinekalt), zwischen Felsen zu laufen, krabbeln und auch schwimmen. Nach 2 Stunden hatte ich kaputte Füße, blutende Hände und total aufgeweichte Füße. Am Ziel schlug ich aber dann doch noch mit dem Hinterkopf auf einen Felsen. Eine blutende Beule war das Resultat. Canyoning mit Radschuhen ist unmöglich. Ich hatte aber noch verhältnismäßig Glück im Unglück. Ein Österreicher, der auch gefallen war musste ins Krankenhaus, sein Fuß war etwas verdreht. Das Negative der Tour insgesamt 2 Verletzte und 3 Fotoapparate, die durch Wassereinbruch ihren Geist aufgaben. Das positive, war ein Erlebnis wo an noch den Enkeln erzählen kann.
Kamelberge 30 km 350 hm Eine schöne Tour ins Landesinnere.
Die Königsetappe Der Ritt in die Hochebene ca. 40 Grad Die Clubinfos zur Tour 55km 1500hm,max.St.20%, Gefälle 15% sehr schwere Tour, nur für starke Fahrer geeignet, lange Schotterauffahrt Landschaftlich 1A, unbedingt warme Kleidung mitnehmen Teilnehmer : Birgit aus Wien, Steffi, Gyuri unser Führer und ich Wir sind um 8 Uhr gestartet. Außer mir hat sich kein Mann getraut diese Tour zu fahren. Zuerst ging es auf der Strasse von Göynük Richtung Kemer, immer in den Staubwolken von überholenden Domus Taxis. Kurz vor Kemer rechts ab und man fährt in ein kleines enges Tal bis zu einer Steinbrücke. Dort ist es durch den kalten Gebirgsbach etwas kühler. Nachdem man sich im Fluss etwas erfrischt hat, sind wir links auf den Pfad zur Hochebene abgebogen. Ca. 25 km wechselnde Steigungen auf einer Schotterpiste lagen nun vor uns. Durch die vielen Bäume am Straßenrand war es eine Fahrt weitgehend im Schatten. Ich hab mich mit Birgit zusammengeschlossen und wir sind fast die ganze Strecke gemeinsam gefahren. Um 12 Uhr haben wir die Hochebene erreicht. Wir haben ausgemacht, dass wir nicht ins Fischrestaurant gehen, Gyuri ist mit uns durch das Schweinetal abgefahren. Dies war eine schwere Schotterpiste. Steffi ist auf der Abfahrt 3 mal gestürzt. Um 15.45 sind wir wieder im Club eingefahren. Birgit war total fertig. Sie hatte auf den letzten Kilometern sogar Schüttelfrost . Aber die Freude über die Leistung war riesengroß. Für mich persönlich war es sehr einfach, da ich nie am Leistungslimit gefahren bin. Übrigens hatte ich einen Wasserverbrauch von 4,5 Liter.
1995-2005 © Ralf Schröder
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